Autismus & Specialisterne

Specialisterne ist Meister darin Querdenker*innen zu rekrutieren und Unternehmen dabei zu helfen Rahmenbedingungen so anzupassen, dass der nötige Freiraum für Spitzenleistungen entsteht.

Das ursprünglich dänische Social Business findet seit Jahren Jobs für Menschen mit Autismus, die besondere Talente mitbringen, nach denen am Bewerbermarkt oft vergeblich gesucht wird. Typische Einsatzbereiche sind IT, Qualitätssicherung, Technik und Datenanalyse. Die Erfahrung zeigt, dass Mitarbeiter*innen mit Autismus den Status Quo hinterfragen und aufgrund ihres logisch-analytischen Geistes innovative Ideen in Unternehmen einbringen. Nicht umsonst werden vielen Wissenschaftlern oft autistische Züge nachgesagt. Mehr unter www.specialisterne.at

So ist die Idee entstanden begabte Personen mit Autismus zu „Innovation Specialists“ auszubilden, damit Führungskräfte in Seminaren und Workshops von ihnen für den eigenen Innovationsprozess lernen können.

Autismus Fakten

Autismus ist eine veränderte Reizverarbeitung im Gehirn.

Er ist angeboren und bleibt das ganze Leben erhalten. Eine Auswirkung ist die erhöhte Detailfokussierung, wodurch Einzelheiten sehr genau wahrgenommen werden und Abweichungen stärker auffallen. Zumeist ist eine hohe Konzentrationsfähigkeit vorhanden, ebenso wie große Toleranz gegenüber Routineaufgaben. Eine andere Auswirkung ist eine geringere Filterfunktion, sodass mehr Sinnesreize das Bewusstsein erreichen. Meist sind logisch-analytisches Denken sowie gute Mustererkennung gegeben. Die Nachteile von Autismus liegen in Schwächen im sozialen Umgang sowie der Kommunikation, da die Betroffenen nonverbale Signale und soziale Regeln ähnlich einer Fremdsprache lernen müssen und eher sach- als beziehungsorientiert kommunizieren. Mehr Informationen

Das Dandelion – Prinzip

Dandelion ist der Löwenzahn.

Während der Gärtner die Pflanze als lästiges Unkraut sieht, bewerten ihn Andere als Heilkraut oder schmackhaftes Gemüse. Unter den geeigneten Rahmenbedingungen können Talente von Mitarbeiter*innen optimal aktiviert werden. Statt Schwächen zu verbessern, wäre also der richtige Ansatz auf die individuellen Bedürfnisse von Mitarbeiter*innen so einzugehen, dass sie ihre beste Leistung für das Unternehmen bringen können. Das bedeutet auch, dass man Querdenker*innen mit ihren Ecken und Kanten annimmt – zum Nutzen der Innovationskraft.